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Milchvieh - Technische Beratung

Den Lein-Anteil in der Ration berechnen?

Im Juli hatte die Milchverarbeiterin ELSA (Estavayer-Lait SA) entschieden, ihren Produktionspartnern eine Milchproduktion gemäss den Vorgaben von TradiLin vorzuschlagen. ELSA ist eine der grössten Molkereien der Schweiz, das Unternehmen verarbeitet pro Jahr rund 270 Millionen Kilogramm Milch. Der nun vorgelegte Vorschlag soll zu einer höheren Milchqualität führen und sich dadurch positiv auf die Gesundheit der Verbraucher auswirken. Und: Der Methangasausstoss der Milchkühe soll sinken.

Die Fütterung von Tiernahrung, welche nach den Vorgaben von TradiLin mit Lein angereichert ist, reduziert die Methangasproduktion im Pansen der Tiere. Die Vereinten Nationen haben dieses ökologische Konzept ebenso anerkannt wie das französische Ministerium für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie. Es war zudem der Ausgangspunkt für das Projekt Eco-Méthane, das derzeit auch in der Schweiz Fuss fasst.

Provimi Kliba ist Gründungsmitglied der Vereinigung TradiLin, und es war das erste Schweizer Futtermittelunternehmen, das über umfangreiche Erfahrung mit dem Einsatz von extrudierter Leinsaat in der Tiernahrungsherstellung verfügte. Seit dem Start hat man dieses Wissen kontinuierlich ausgebaut. Insbesondere fliesst dieses Know-how in die Produktlinie VivOméga ein, welche seit den Neunzigerjahren vertrieben wird.

Um Fütterungsstrategien aufzuzeigen, mit denen die neuen Herausforderungen am besten gemeistert werden können, luden die Spezialisten von Provimi Kliba Westschweizer Landwirte in diesem Sommer zu zwei Informationsveranstaltungen ein. Konkret galt es, aufzuzeigen, wie die neuen, höheren Anforderungen von ELSA eingehalten werden können. Im Mittelpunkt stand unter anderem die Berechnung des IT3-Wertes.
Am Anlass betonten die Experten aber auch die Vorteile, welche der Einsatz von Lein in der Fütterung bringt, insbesondere eine bessere Versorgung der Tiere mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Diese fördern nämlich die Gesundheit und die Produktivität der Kühe.

Dass ELSA nun nach den Anforderungen von TradiLin arbeitet, kann man auch als Anerkennung für Provimi Kliba und deren Philosophie bezüglich Tierernährung werten. Seit jeher bietet das Unternehmen – eben wie mit VivOméga – den Schweizer Landwirten innovative, rentable Lösungen an, die aber immer auch die Gesundheit der Tiere im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens berücksichtigen. Mit diesem Ansatz und der davon abgeleiteten Methodik liefern wir funktionierende und überzeugende Lösungen. Kein Wunder empfehlen gemäss einer aktuellen Erhebung 95% der Milchproduzenten, welche VivOméga einsetzen, dieses Futter ihren Standeskollegen weiter (siehe Grafik unten).

Die Daten entstammen einer 2014 durchgeführten Erhebung unter Milchproduzenten, welche regelmässig VivOméga einsetzen (zum Download hier klicken).

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Stichworte: Milchvieh, Omega3, Technischer Beratung, Dienstleistung

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